Mo., 18. Februar 2019Akupunktur - Mit Nadelstichen besser werden
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Sieben Akupunkturpunkte, die bei Läufern, Schwimmern, Radsportlern, Ultrasportlern und Wettkampftypen eine Rolle spielen.

Akupunktur wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin seit Jahrtausenden gegen alle Art Schmerzen und Beschwerden eingesetzt. Und auch immer mehr Sportler vertrauen auf diese Heilkunst. Die folgenden sieben Akkupunkturpunkte hauchen Ausdauersportlern neues Leben ein:

Drei-Meilen-Punkt
(Ma 36 = Magenmeridian 36)

Auch «göttlicher Gleichmut» genannt, sorgt für Ausdauer und Kraft in den Beinen. Wer müde wird, hat nach der Stimulation dieses Punktes wieder Kraft, um drei weitere Meilen zu laufen.

Usain-Bolt-Punkt
(Bl 58 = Blasenmeridian 58)

Trägt offziell den Namen «fliegendes Yang» und sorgt für eine ungeheure Kraftmobilisierung beim Sprinter.

Grosser Hammer
(Du 14 = Du Mai Lenkergefäss 14)

Befindet sich an einem Yang-Kreuzungspunkt, der Bewegung in alle Richtungen schickt. Wird dieser Punkt stimuliert, fühlt es sich an, als ob ein grosser Hammer alle blockierte Energie losschlägt. Kann für Ultrasportler, Velofahrer und Langläufer interessant sein.

Grosser Bergstrom
(Ni 3 = Nierenmeridian 3)

Wird vor allem bei Schwimmern angewandt, damit sie sich «eins» im Wasser fühlen und mit dem Strom, statt dagegen anschwimmen.

Wiederkehrender Strom
(Ni 7 = Nierenmeridian 7)

Wird vor allem in der Regeneration, auch bei Frauen nach der Geburt eingesetzt und simbolisiert einen Wasserfluss, der wieder in die Gänge kommt und frei fliesst.

Tor der Willenskraft
(Bl 52 = Blasenmeridian 52)

Ein eigentlicher Wettkampfpunkt, der einen dazu bringt, den Willen zu mobilisieren und Durchhaltewillen zu entwickeln.

Zuoberst auf dem Gipfel
(Du 20 = Du Mai Lenkergefäss 20)

Auch «Hundert Begegnungen» genannt. Liegt auf dem höchsten Punkt des Kopfes, da, wo alle Yang-Meridiane zusammenkommen. Dient dem Aufrichten und der Willenskraft. Soll einen mit Würde ins (Wettkampf-)Ziel bringen.

So werden die Akupunktur-Punkte auch noch stimuliert

Wer sich in unseren Breitengraden mit Akupunktur therapieren lässt, stösst auf eine Vielzahl von Behandlungsmethoden. Bei den meisten macht es Sinn, diese durch einen Spezialisten durchführen zu lassen. Mit etwas Grundwissen und Übung kann man aber vor allem Akupressur auch selber durchführen, wenn man die Punkte kennt.

  • Bei der Tui-Na Massage (tui = schieben, na = kneifen) werden die Meridiane und ihre Nebengefässe mit verschiedenen Techniken (massieren, walken, kneten, klopfen) beeinflusst. Neben den Händen setzt der ausübende Therapeut auch Handflächen, Unterarme, Ellbogen und Fäuste ein.
  • Beim Schröpfen werden Glaskugeln vor dem Aufsetzen am Körper kurz erwärmt. Das Vakuum, welches beim Abkühlen entsteht, regt die Durchblutung an und soll störende Faktoren im Qi-Fluss ausleiten.
  • Moxibustion, auch Moxa genannt, ist eine punktuelle Wärmebehandlung, bei der die Akupunkturpunkte kurz erhitzt werden. Für die Moxibustion werden die getrockneten Blätter des Beifusses eingesetzt.
  • Bei der Akupressur werden die Akupunkturpunkte nicht mit Nadelspitzen, sondern durch blossen Fingerdruck stimuliert.
  • Aufgepasst: Das sogenannte Dry Needling wird von Physio- und Ergotherapeuten angewandt. Dabei wird eine Einweg-Akupunkturnadel präzise in einen Triggerpunkt gestochen, welcher für aktuellen Beschwerden verantwortlich zeichnet.

 

Foto:iStock.com

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