
Ein Berglauf ist anders als ein gewohnter Lauf im Flachen. Die folgenden Punkte solltest du hinsichtlich Renntaktik beachten.

Viele Läufer meiden das Runterlaufen. Doch mit einem gesunden Bewegungsapparat kann man durchaus schonend der Schwerkraft trotzen. Die besten Tipps.
Was Radfahrern Antrieb und Motivation ist, flösst manchem Läufer eher Angst ein: Bergablaufen. Denn wenn es steil und lange hinunter geht, drohen dem Läufer zittrige Oberschenkel, Muskelkater, Seitenstechen, im schlimmsten Fall gar Misstritte mit Bänderverletzungen. Doch auch Abwärtslaufen kann man lernen. Die wichtigsten Tipps:
Noch etwas zum Muskelkater: Selbst bei gut trainierten Läufern kann eine lange, ungewohnte Bewegung zu Muskelkater führen, wenn die beanspruchte Muskulatur zu wenig gut trainiert ist. Runterlaufen ist für muskuläre Nachwehen prädestiniert, da grosse, sogenannt exzentrische (abbremsende) Kräfte auf die Muskulatur wirken.
Wie bei allen ungewohnten Belastungen sollte man den Körper daher langsam ans Runterlaufen gewöhnen und Bergabläufe in ihrer Dauer nur langsam steigern. Anstatt alles zu laufen, kann man in steilen Abschnitten auch gehen. Oder nur eine Teilstrecke bergab laufen und für den Rest die Bahn nehmen. Vor langen Bergabstrecken ist es zudem ratsam, zuerst das Trainingspensum zu erhöhen und zum Beispiel drei-, statt nur zweimal in der Woche im coupierten Gelände zu laufen oder die dritte Einheit für ein gezieltes Krafttraining der Oberschenkel- und Gesässmuskulatur zu nutzen.

Ein Berglauf ist anders als ein gewohnter Lauf im Flachen. Die folgenden Punkte solltest du hinsichtlich Renntaktik beachten.

Im Zuge des Trailrunning-Booms haben auch Bergläufe an Faszination gewonnen und werden immer häufiger zu Objekten der Läuferbegierde. Die wichtigsten Punkte zum Berglauftraining und vier Mustertrainings zum Nachmachen!