
30 - 50 % der aktiven Läuferinnen und Läufer werden mindestens einmal im Jahr von einer Verletzung heimgesucht. Hier sind die 10 wichtigsten Tipps, um Verletzungen zu vermeiden.

Bringt ein Intervalltraining auch Hobbysportlern etwas? Die Antwort lautet simpel: JA, unbedingt!
Intervalltraining – richtig gemacht – macht schneller. Gleichzeitig gilt: Das ultimative Intervalltraining mit klaren Vorgaben, welches du immer anwenden kannst und sollst, gibt es nicht. Im Gegenteil: Wenn eine Intervallform anschlägt und du dadurch schneller geworden bist, solltest du diese regelmässig variieren und neue Formen ausprobieren.
Denn so, wie du dich bei vielen Dingen langweilst, wenn sie zur Gewohnheit werden, wird sich dein Körper auch ans Intervalltraining gewöhnen und keine Fortschritte mehr erzielen, wenn du es immer gleich machst.
Das ultimative Intervall gibt es nicht. Dennoch gibt es ein paar Grundsätze, an die du dich halten kannst:
Die Pausen machen den Unterschied
Beim extensiven Intervalltraining wird die Intensität gerade so hoch gewählt, dass die schnellen Abschnitte häufig wiederholt werden können und nur durch kurze Pausen unterbrochen werden müssen. Also zum Beispiel 6-8 x 800-1000 Meter im schnellen Tempo (Intensitätsstufe gelb) und dann eine Minute lockere Trabpause. Die Gesamtdauer der schnellen Abschnitte beträgt bei einem extensiven Intervalltraining rund 20 bis 30 Minuten. Intensitätsstufe Gelb bedeutet gefühlt anstrengend, aber noch nicht sehr streng. Entspricht rund 75%-85% der maximalen Herzfrequenz.
Beim intensiven Intervalltraining ist das Lauftempo höher als beim extensiven Intervalltraining und dementsprechend werden die Pausen länger gewählt (Beispiel: 10 x 400 Meter sehr schnell mit 2 Minuten Pause). Intensitätsstufe Rot bedeutet gefühlt sehr anstrengend bis maximal. Entspricht rund 85%-95% der maximalen Herzfrequenz. Die Gesamtdauer der schnellen Abschnitte beträgt bei einem intensiven Intervalltraining bloss rund 10 bis 15 Minuten. Ein gesamtes Intervalltraining dauert mit Aufwärmen und Auslaufen rund eine Stunde.

30 - 50 % der aktiven Läuferinnen und Läufer werden mindestens einmal im Jahr von einer Verletzung heimgesucht. Hier sind die 10 wichtigsten Tipps, um Verletzungen zu vermeiden.

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