
Der Mensch ist keine Maschine - aus diesem Grund solltest auch du deinen Trainingsrhythmus ein Mal im Jahr unterbrechen und die Zeit wirken lassen. Du wirst sehen, das wirkt sich positiv aus!

Die Tage sind kurz geworden. Sehr kurz sogar. Weit weg sind die langen Abende und angenehmen Temperaturen. Und Besserung ist eine ganze Weile nicht in Sicht. Dies hat häufig Einfluss auf unsere Motivation und unsere Trainingsgewohnheiten. Unsere Tipps sollen dir helfen, diese «unfreundliche» Zeit erfolgreich zu meistern.
Die Zeit im November eignet sich bestens dazu, eine Trainingspause einzulegen. Der Saisonhöhepunkt ist meistens vorbei und die äusseren Bedingungen sind wie geschildert nicht gerade einladend. Darum nichts wie los und eine zwei- bis vierwöchige Pause einlegen, um danach doppelt motiviert ins Wintertraining einzusteigen.
In den Wintermonaten sollte die Trainingsintensität bewusst reduziert werden. Im Vordergrund stehen der Aufbau und die Pflege der Grundlagenausdauer. Wer sich daran hält, profitiert im Frühling, wenn das nächste grosse Ziel spezifisch vorbereitet wird, gleich mehrfach: Das Ausdauerniveau ist höher, das Training wird besser verkraftet, die Erholung ist beschleunigt und die nun höheren Intensitäten bewirken einen zusätzlichen Leistungssprung.
Kontinuität ist ein Schlüssel zum Erfolg. Wer im Winter sein Trainingsgerät hingegen nie anrührt, startet im Frühling wieder bei Null. Wer seine Leistung optimieren will und auch während den Wintermonaten von den positiven Effekten des Ausdauertrainings profitieren möchte, plant deshalb eine Trainingspause nach dem Saisonhöhepunkt fix ein und nimmt danach das regelmässige Training wieder auf.
Ohne Ziel ist bekanntlich kein Weg der richtige. Wenn du ein Ziel hast und weisst, warum du es erreichen willst, findest du einen Weg und gibst nicht auf halber Strecke auf.
So erreichst du deine Ziele in 3 Schritten:
Ziel:
3x pro Woche laufen
Warum:
Ich möchte wieder das gute Laufgefühl haben und mich insgesamt fitter fühlen.
Weg:
Ich besorge mir warme Laufutensilien und Licht.
Ich löse ein Trainingsplan Abo und weiss damit immer, wie lange und wie schnell ich laufen soll.
Ich plane die drei Trainingseinheiten fix in meiner Agenda ein.
Wer im Winter trainiert, braucht eine entsprechende Ausrüstung für die kälteren Temperaturen und die Dunkelheit. Reflektierende Kleider, eine Stirnlampe oder blinkende Lichter sind Pflicht. Wer auf Schnee läuft, braucht je nachdem andere Schuhe.
Wer nicht gerne bei Dunkelheit trainiert, legt sein Training auf die Mittagszeit oder weicht ins Fitnesscenter aus. Auf dem Laufband kann der Dauerlauf prima durchgeführt werden. Zudem bietet es sich an, gleichzeitig auch noch etwas im Bereich Kraft zu tun. Die wichtigsten Tipps dazu gibt es hier.
Im Alpenraum gibt es saisonale Sportarten, die sich geradezu als Trainingsalternativen aufdrängen. Wer im Winter regelmässig auf die Langlaufskier steht, wird im Frühling mit Freude feststellen, dass der Leistungszustand top ist.
Wer sich gerne mit anderen misst, hat im November und Dezember eine Vielzahl an Möglichkeiten, an Laufveranstaltungen teilzunehmen.