So stärkst du deine Abwehrkräfte
Foto: iStock.com/nortonrsx
Eine unzureichende Energiezufuhr, ein chronisches Energiedefizit oder ein sehr niedriger Körperfettanteil erhöhen das Infektionsrisiko. Erfahre, wie du Infektionen wirksam vorbeugen kannst.
Infektionen sind für Sportlerinnen und Sportler ein ernstzunehmendes Problem. Wer betroffen ist, muss Trainingseinheiten ausfallen lassen, kann weniger trainieren oder muss sogar Wettkämpfe streichen oder sich bescheidenere Ziele setzen.
Die so wichtige Konstanz im Trainingsalltag geht verloren. Sie ist ein, wenn nicht der entscheidende Schlüssel, wenn es darum geht, die Leistung zu verbessern. Schaffe deshalb ideale Voraussetzungen und lasse Infektionen keine Chance.
Die drei wichtigsten Massnahmen
1. Sorge für die richtige Balance
Dein Körper unterscheidet nicht gross zwischen Training und Stress im Alltag. Für ihn ist beides eine Belastung, die ihn schwächt. Zu viel davon erhöht das Infektionsrisiko. Achte deshalb auf eine gute Balance und plane neben dem Training auch die Erholung.
2. Vermeide ein kurz- und langfristiges Energiedefizit
Eine zu geringe Energiezufuhr kann das Infektionsrisiko um das 7- bis 8-Fache erhöhen. Achte deshalb darauf, dass du deinem Körper ausreichend Energie zuführst, kein Energiedefizit eingehst und dein Körperfettanteil sich in einem gesunden Bereich befindet.
3. Setze auf gute Ernährungsstrategien
Mit der Ernährung hast du verschiedene Möglichkeiten, um deine Immunabwehr zu stärken:
- Achte auf eine ausgewogene und bedarfsgerechte Energiezufuhr
- Bevorzuge hochwertige Proteinquellen in jeder Hauptmahlzeit
- Greife bei akuten Infekten auf Zink-Lutschtabletten und Vitamin-C-Supplementierung zurück
- Nutze eine Probiotika-Supplementation in infektanfälligen Phasen, bei langen Reisen oder nach der Einnahme von Antibiotika
- In Stress- oder intensiven Trainingsphasen und in den Wintermonaten kann eine Vitamin C- und D-Supplementation angezeigt sein
Das könnte dich auch interessieren