
Kraft brauchen alle, das ist klar. Doch wie sieht das spezifische Krafttraining für Läufer aus? Ex-Marathonmann Viktor Röthlin gibt Auskunft.

…die Allerbesten gemäss einer Studie des amerikanischen Sportwissenschaftlers Stephen Seiler nicht häufiger härter trainieren oder bei Intervalleinheiten mehr ans Limit gehen, sondern ganz einfach mehr Stunden im lockeren Bereich trainieren.
Um schneller zu werden, braucht es nicht nur hohe Intensitäten, sondern einen guten Mix aus den verschiedenen Intensitätsbereichen, wobei die Einheiten im extensiven Bereich das grösste Kuchenstück ausmachen. Wer also jedes Mal, wenn er laufen oder Radfahren geht, aufs Gaspedal drückt, erweist sich einen Bärendienst. Vielmehr wäre angebracht, drei Viertel der Einheiten im Grundlagenbereich und nur ein Viertel im intensiven Bereich zu absolvieren.
Gepaart werden sollte das Ausdauertraining mit ergänzenden Massnahmen wie Kraft-, Koordinations- und Beweglichkeitstraining, damit einerseits die Verletzungsanfälligkeit reduziert wird und anderseits das Leistungsmaximum überhaupt erreicht werden kann. Denn jede (Ausdauer-)Sportart ist ein komplexer Mix aus den konditionellen Faktoren.

Kraft brauchen alle, das ist klar. Doch wie sieht das spezifische Krafttraining für Läufer aus? Ex-Marathonmann Viktor Röthlin gibt Auskunft.

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