
Durch die vielseitigen Anforderungen muss der Körper beim Trailrunning auf zusätzliche Anforderungen vorbereitet sein, ansonsten tauchen schnell Beschwerden auf, vor allem in den Gelenken.

Ein stabiles Becken unterstützt den ganzen Körper und ermöglicht mehr Leistung. Drei konkrete Übungen für die Körpermitte.
Nur zu oft löst eine schwache Körperregion eine schmerzhafte Folgereaktion aus. Hüftschmerzen, Knieschmerzen, Schulterbeschwerden oder gar Rückenprobleme. Treten Schmerzen in diesen Bereichen auf, zielen Training und Therapie oft daraufhin ab, diese Symptome zu behandeln. Es lohnt sich aber, immer die ganze Bewegungskette anzuschauen. Und rasch kommt die Körpermitte in den Fokus. Denn ein stabiles Becken unterstützt den ganzen Körper und ermöglicht mehr Leistung. Drei konkrete Übungen für die Körpermitte:
Das Becken überträgt die Kräfte aus den Beinen in den Oberkörper und umgekehrt. Dabei spielen sowohl der Rumpf als auch die Hüftgelenke eine wichtige Rolle. Die Hüftgelenke bieten eine sehr bewegliche Unterlage, welche gut stabilisiert werden muss. Hier kommt die muskuläre Führung der Hüftgelenke zum Zug. Die tiefen, aber auch oberflächlichen Gesässmuskeln übernehmen diese Arbeit und helfen so, das Becken auf den Beinen zu stabilisieren und zu bewegen. Mit der folgenden Übung werden die Gesässmuskeln gekräftigt:
So geht’s:
Aufgepasst: Das Hüftgelenk dient als Drehpunkt, der Rücken bleibt immer gerade.
Dosierung: 3 Serien à 10 Wiederholungen.
Bauch-, Rücken- und seitliche Rumpfmuskeln stabilisieren das Becken von oben her. Fehlt die Stabilität im Rumpf, kann einerseits die Kraft aus den Beinen nicht umgesetzt werden und andererseits ist ein schwacher Rumpf schnell mit dem Stabilisieren des Beckens überfordert. Die Rumpfmuskulatur ermüdet so rasch. Da diese Muskeln auch zum Atmen gebraucht werden, kann eine lockere und tiefe Atmung nicht mehr ausgeführt werden. Zu wenig Sauerstoff lässt die Muskeln aber schlechter arbeiten. Folgende Übung stärkt den Rumpf:
So geht’s:
Aufgepasst: Der untere Rücken sollte nicht ins hohle Kreuz fallen. Den Druck der Hand und des angewinkelten Beines so wählen, dass eine gute Spannung im Bauch erzeugt wird und die ganzheitliche Streckbewegung immer noch möglich ist.
Dosierung: 3 Serien à 20 Wiederholungen im Wechsel.
Kombinierte Hüft- und Rumpfstabilität
Während des Gehens helfen die Gesässmuskeln, das Becken über das Standbein zu bewegen und zu stabilisieren. Die Rumpfmuskeln halten dabei den Oberkörper stabil auf dem Becken und geben der Beinachse damit einen guten Halt von oben. Der Körper arbeitet über seinen diagonalen Strukturen, wobei das Becken als Übertragungseinheit fungiert. Das Trainieren der diagonalen Muskelketten ist entscheidend für eine bessere Laufleistung. Folgende kombinierte Übung für die Hüft- und Rumpfstabilität macht die Diagonale stark:
So geht’s:
Aufgepasst: Unteren Ellbogen direkt unter der Schulter positionieren. Auf gerade Körperlinie während der Übung achte, Hüfte darf nicht nach unten sinken.
Dosierung: 3 Serien à 15 Wiederholungen pro Seite.

Durch die vielseitigen Anforderungen muss der Körper beim Trailrunning auf zusätzliche Anforderungen vorbereitet sein, ansonsten tauchen schnell Beschwerden auf, vor allem in den Gelenken.

Corona ist in der Gesellschaft und im Sport kein grosses Thema mehr. Verschwunden ist das Virus jedoch nicht, sondern zählt mittlerweile als «normaler» viraler Infekt. Was es bei der Wiederaufnahme des Trainings zu beachten gilt.