
Je schneller wir uns sportlich betätigen, desto höher steigt die Herzfrequenz, bis es nicht mehr weiter geht. Doch welcher Maximalpuls ist normal, welcher gut – und welcher gefährlich?

Die Laufschuhe schnüren und los geht’s! Das kann durchaus funktionieren, wenn man locker losläuft, aber mit einem gezielten Aufwärmen ist der Körper leistungsfähiger. Es gilt: Je intensiver die Laufeinheit, desto wichtiger das Warmup.
Wie das Wort Aufwärmen schon beschreibt, geht es bei der Einstimmung des Körpers auf eine sportliche Betätigung um die Erhöhung der Körpertemperatur. Muskelkontraktionen erzeugen Wärme und heizen so den Körper auf. Die geringfügige Steigerung der Temperatur im Körper macht Strukturen wie Muskeln, Bänder, Sehnen und Faszien belastbarer und verringert so das Risiko einer Verletzung. Mit dem Aufwärmen kommt zudem Bewegung in den Herz-Kreislauf: die Atemfrequenz und die Schlagzahl des Herzens erhöhen sich, es wird mehr Sauerstoff in die Muskeln gepumpt. Dadurch wird der Körper auf den Ebenen Durchblutung und Strukturbelastbarkeit fürs Training eingestimmt.
Ein gutes Aufwärmen bewirkt die erwähnte Erhöhung der Körpertemperatur und Verbesserung der Durchblutung. Es verbessert aber auch die muskuläre Spannung. Wichtig ist diese in der hauptsächlich benötigten Muskulatur. Beim Laufen sind dies vor allem die Bein- und Rumpfmuskeln. Mit der optimalen Spannung können diese Muskeln viel besser leisten. Zu wenig Spannung ist ungünstig, aber auch zu viel Spannung ist nicht gut. Mit gezielten Übungen erreicht man eine verbesserte Spannung, ohne sich unnötig zu ermüden.
Ein wichtiger Bestandteil eines guten Warmups sind zudem das Spüren der Bewegungen und die Rückmeldungen des Körpers ans Gehirn. Je mehr das Gehirn eine Bewegung wahrnimmt, desto besser erfolgt die folgende Ansteuerung. Eine gesteigerte Aufmerksamkeit verhilft dem Körper zu einer besseren Ansteuerung der Laufbewegung. Dies erhöht nicht nur die sportliche Leistung, sondern macht das Laufen ökonomischer und damit effizienter. Drei Warmup-Übungen für Laufsportler:
Ziel: Rumpf- und Hüftbeuger aktivieren und die Beweglichkeit der hinteren Muskelkette verbessern.
So geht’s:
Aufgepasst:
Dosierung: 2 Serien à 10 Wiederholungen.
Ziel: Hüft- und Beinmuskeln aktivieren. Stabilität der Beinachse verbessern.
So geht’s:
Aufgepasst:
Dosierung: 2 Serien pro Bein à 10 Wiederholungen.
Ziel: Tonisierung der Wadenmuskulatur und Erhöhung der Stabilität des Fussgelenkes.
So geht’s:
Aufgepasst:
Dosierung: 2 Serien pro Fuss à 10 Wiederholungen.

Je schneller wir uns sportlich betätigen, desto höher steigt die Herzfrequenz, bis es nicht mehr weiter geht. Doch welcher Maximalpuls ist normal, welcher gut – und welcher gefährlich?

Hast du auch schon festgestellt, dass dir die erste Wiederholung deines Intervalltrainings schwerer fällt als die folgenden, obwohl du das gleiche Tempo läufst? Warum das so ist und wie du dieses Problem umgehen kannst.