
Ein ideales Sportgetränk soll möglichst rasch Flüssigkeit und Kohlenhydrate zur Unterstützung der sportlichen Leistung liefern.

Sportgetränke haben sich an breiter Front etabliert und werden häufig auch im Alltag konsumiert. Je nach Inhaltsstoffen können Sportgetränke aber auch Beschwerden verursachen.
Früher standen im Sport vor allem isotonische Getränke im Vordergrund, die den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust während des Trainings ausgleichen sollten. Heute gibt es eine Vielzahl von spezialisierten Sport- und Fitnessgetränken, die neben Kohlenhydraten und Elektrolyten zahlreiche weitere Inhaltsstoffe enthalten. Zu den häufigsten gehören künstliche Süss- und Aromastoffe, Vitamin- und Mineralstoffzusätze sowie Koffein.
Sportgetränke werden längst nicht mehr nur beim Sport konsumiert, sondern häufig auch im Arbeitsalltag als «gesunder» Flüssigkeitsersatz eingesetzt. Das Gesundheitsbewusstsein steht bei der Einnahme im Vordergrund und die Konsumenten haben das Gefühl, einen Beitrag zur Erhaltung ihrer Gesundheit zu leisten.
Doch Vorsicht: Nicht jeder verträgt diese Getränke gleich gut. Vor allem beim Sport, wenn der Körper und insbesondere der Magen-Darm-Trakt stark beansprucht werden, können bestimmte Inhaltsstoffe zu Problemen führen. Diese hängen oft von der Menge der zugeführten Inhaltsstoffe und der individuellen Verträglichkeit ab. Folgende fünf Inhaltsstoffe sorgen am häufigsten für Magen-Darm-Probleme:
Sportgetränke sind energiedichte Getränke mit einem bestimmten Kohlenhydratgehalt und Salzzusatz. Je mehr Substanzen wie Konservierungsstoffe, künstliche Süssstoffe, Aromastoffe oder übermässige Vitamin- und Mineralstoffzusätze in ein Getränk zugefügt werden, desto höher ist das Risiko individueller Unverträglichkeiten.
Es lohnt sich daher, die Zutatenliste im Detail zu prüfen und den Sinn und Zweck einzelner Stoffe zu hinterfragen, vor allem auch dann, wenn man sich im Alltag gesund ernährt. Ebenfalls wichtig ist es, Sportgetränke im Training individuell auszutesten, bevor man sie im Wettkampf einsetzt. Um Unverträglichkeiten zu vermeiden, kann ein selbst gemischtes Sportgetränk eine Lösung sein. Dafür eignen sich Maltodextrin, Salz und eine Form von Zucker. Der Mix sollte auf die individuellen Bedürfnisse wie Dauer der Belastung, Trinkmenge und erwarteter Salzverlust abgestimmt werden.

Ein ideales Sportgetränk soll möglichst rasch Flüssigkeit und Kohlenhydrate zur Unterstützung der sportlichen Leistung liefern.

Ab welcher Dauer und Intensität ist eine Flüssigkeits- und Kohlenhydratzufuhr notwendig?